QuiKK - Netzwerk für Qualität in Kinderkrippen und in der Kindertagespflege

 

Das regionale Netzwerk QuiKK ist am 20. März 2012 an den Start gegangen. Es wird sowohl auf kommunaler als auch auf Landesebene unterstützt. Die Initiative macht sich für mehr Qualität in Kinderkrippen und in der Kindertagespflege stark. QuiKK ist ein Netzwerk für Fachdialog, Vernetzung und Transfer. Es will im Raum Freiburg/Südbaden alle relevanten Akteure im Bereich U3, Kindertagespflege, Kinderkrippen, KiTas mit Nestgruppen oder Altersmischung einbeziehen.

Aktive im Netzwerk

Um regional die Fragen der Qualitätsentwicklung bei der Betreuung, Erziehung und Bildung in U3 besser bearbeiten zu können, sollen sich gerade auch die Fachkräfte, die in der direkten Arbeit mit kleinen Kindern stehen, zum Beispiel als Leiterinnen von Einrichtungen oder als Gruppenfachkräfte, sowie die Fachpersonen im Bereich der Kindertagespflege einbringen können.

 

Angesprochen sind zudem die Trägervertretungen, Fachberatungen, Fachpersonen im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Hochschulbildung mit einem Schwerpunkt im Bereich U3. Adressaten sind auch Fachpersonen, die die Expertise der Frühpädagogik erweitern können: Aus Frühförderung und Pädiatrie sowie anderen medizinischen Fächern, Hebammen, Ökotrophologinnen, Fachpersonen aus dem Kontext Frühe Hilfen etc. und Personen mit Expertise aus Musik, Theater, Kunst, Mathematik und Naturwissenschaften, Sprache, Bewegungswissenschaften, Pflegewissenschaften und gleichzeitigem Interesse an U3, sowie Vertreter von Elterngruppen.

Themenvielfalt

„Das Themenspektrum von QuiKK reicht von den frühen Dialogen bis zur „Literatur im Laufstall“, vom „Forschergeist in Windeln“ bis zu den Aktivitäten des Lebens wie Schlafen, Essen und Spielen. Mit dem Netzwerk QuiKK möchten wir einen deutlichen inhaltlichen Qualitätsschub erreichen, der schlussendlich bei Kindern, Eltern und Fachkräften auch ankommt“, erläutert Dorothee Gutknecht, QuiKK-Initiatorin und Professorin mit dem Schwerpunkt Krippenpädagogik an der EH Freiburg. Auch der Umgang mit schwierigen Situationen solle thematisiert werden: zum Beispiel was tun, wenn Krippenkinder beißen.

Vernetzung

Wichtige Erkenntnisse aus der Forschung sollen durch QuiKK zügiger und systematischer in die Praxis gebracht werden. Wichtige Anregungen, Fragestellungen, Problemlagen oder auch kreative Lösungen aus der Praxis sollen Hochschule, Fachschule, Fort- und Weiterbildner schneller erreichen. Durch Fachdialog und Vernetzung der relevanten Akteure im Krippen- und Kindertagespflegebereich können in der aktuellen Phase des Krippenausbaus und der Entwicklung von pädagogischen Konzeptionen die Aktivitäten der verschiedenen Gruppierungen besser koordiniert werden.

 

 
 

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